vogel.leitfaden
Der beste Sänger
Der Kanarienvogel ist seit ein beliebtes Haustier (domnestizierte Vogelzucht) ob seiner grandiosen Gesangeskunst und tief mit unserer Lebenskultur verwurzelt.
Seine ursprüngliche Heimat sind die Kanarischen Inseln und Ausläufer, wo er heute noch unter dem ursprünglichen Namen Kanariengirlitz (Serinus canaria) vor allem in den Höhenlagen beheimat ist.
Bereits vor ca. 600 Jahren züchteten die Spanier selbst den Kanarienvogel ob seines schönen Gesanges und verbreiteten ihn zuerst in ganz Europa und später in Übersee.
Die heutigen Zuchtformen unterscheiden nach
- Gesangskanarien (Harzer Roller)
- Farbenkanarien
- Positurkanarien
Gesangskanarien
Dem Gesangskanarien wurde bereits im Vogelhändler eine große Ehre zu teil. Lebenswichtig war er jedoch den Bergleuten, die er durch seinen Gesang vor drohenden Gefahren warnte. Heute wird der Gesangskanarien noch nach alten Traditionen gezüchtet und gepflegt und das Lied des Harzer Rollers den Männchen antrainiert.
Farbenkanarien
Ziemlich schnell fand neben der Gesangssellektionszucht die Farbenzucht ihren Ursprung. Bereits vor über 400 Jahren waren die ersten gelben Kanarienvögel bekannt. Heute zählen zu den gängigen Farbschlägen neben gelb auch rot, rotbraun, braun, weiß (rezessiv und dominant) sowie diese Farben in achat, opalin, satinet, etc.
Positurkanarien
Der Positurkanarien, auch Gestaltskanarien genannt, erlebte seinen Ursprung relativ nahe den Farbenkanarien. In heutiger Zeit werden unzählige Rassen verschiedener Sichtformen gezüchtet und gepflegt. Einige Beispiele: Gloster, Raza Espanol, Bayernpfeil, Süd- und Nordholländer, Paduaner, Lancashire, Deutsche Haube, Yorkshire, Münchner, Pariser Trompeter, Fiorino, Lizard, etc.



